Falttüren als praktischer Raumsparer
Faltüren sind immer dann echte Platzwunder, wenn Räume platzsparend abgetrennt oder abgeschlossen werden sollen. Moderne Falttüren haben nichts mehr gemeinsam mit den provisorischen Türen, die es noch vor einigen Jahren gab. Falttüren werden in den meisten Fällen als Harmonikatür gebaut. Dieser Begriff kommt daher, dass die einzelnen Elemente sich ähnlich wie bei einem Akkordeon falten und zusammenschieben lassen. Wird die Tür wieder geöffnet, kann sie über die gesamte Breite oder auch nur einen Teil auseinandergezogen werden. Rein technisch läuft die Falttür immer über wenigstens eine Führungsschiene. Auf dem Boden kann so leicht eine unbeabsichtigte Stolperfalle entstehen. Moderne Falttüren haben ihre Führungsschienen deshalb inzwischen am oberen Türrahmen befestigt.
Der Handel bietet die unterschiedlichsten Falttüren an. Sie können aus mehreren einzelnen Flügeln bestehen, aber auch natürlich nur aus einen Teil. Die einfachen Falttüren aus einem Teil werden nach rechts oder links geöffnet und geschlossen. Bei Falltüren, die aus wenigstens zwei Flügeln bestehen, wird oft die Variante gewählt, dass sich jeweils ein Flügel nach rechts und sich ein Flügel nach links öffnen lassen. So kann immer wieder neu entschieden werden, welcher Teil des dahinterliegenden Raumes sichtbar sein soll.
Da die Falttür nicht so gut schließt wie eine Tür mit Rahmen, wird sie in den meisten Fällen als Tür für den Innenbereich verwendet. Der Vorteil an diesen Türen ist der nicht benötigte Platz. Während eine herkömmliche Tür immer einen Schwenkbereich in Größe des Türblattes benötigt, kann bei einer Falttür auf diesem Platz verzichtet werden. Genau aus diesem Grund werden Falltüren gern verwendet, um einzelne Teile eines großen Raumes abzutrennen. Da es diese Türen in verschiedenen Breiten gibt, können sie durchaus von einer Wand bis zur nächsten reichen.
Ebenso gibt es Falttüren auch für Schränke dazu mehr Informationen auf Schrank.info